Biophilie in der Architektur
September 20, 2021
Wald, Berge und der Vierwaldstättersee. Landschaften wie im Bilderbuch. Doch wo ist die Verbindung zur Pflanze im Büro? Hier erfahren Sie, warum es sich lohnt, die Natur in die Architektur mit einzubeziehen und was der Begriff “Biophilie” bedeutet.

Der Aufenthalt in der Natur tut gut, das haben wir alle schon erlebt. Dabei handelt es sich nicht um ein vages Gefühl oder eine subjektive Einschätzung. So beschreibt der Begriff Biophilie die positive, heilsame Wirkung der Natur auf den Menschen, die in diversen Studien bestätigt wurde. Es wurde zum Beispiel nachgewiesen, dass der Spiegel des Stresshormons Adrenalin nach einem Tag Aufenthalt im Wald bei Männern um 30% , bei Frauen gar um 50% reduziert wird1.
Der Aufenthalt in der Natur beeinflusst auch unser Konzentrationsvermögen. Da ein Tag im Grünen uns so fasziniert, können wir uns optimal entspannen und erholen, so dass unser Konzentrationsvermögen erhöht wird. Auch unser Immunsystem wird beim Besuch des Waldes gestärkt. Die Pflanzen kommunizieren unter sich mit chemischen Duftstoffen, sogenannten Terpenen. Atmet der Mensch diese Duftstoffe ein, wird unsere Verteidigung aufgerüstet. Nach nur einem Tag im Wald steigt die Menge an Killerzellen, eine besondere Art weisser Blutkörperchen, im Körper um 40% an. [1]
Lassen sich diese positiven Effekte auch in der Architektur nutzbar machen? – Sicherlich! Unter dem Schlagwort Biophilic Design wird in der Architektur ein Gesamtkonzept des Wohlbefindens angestrebt.[2] Räume und deren Gestaltung sollen dahingehend optimiert werden, dass sie positiv zum Wohlbefinden des Nutzers beitragen. Es wird ein ganzheitliches Setting angestrebt, das Natur und Architektur einander wieder näher bringt. Die auf umweltfreundliche Bauvorhaben spezialisierte Beratungsfirma Terrapin Bright Green hat 14 Elemente biophiler Architektur definiert. Dazu gehören Materialien mit Bezug zum Ort (regionale, naturbelassene Materialien wie Holz und Stein), visuelle Verbindungen zur Natur (fensternahe Arbeitsbereiche mit Blick in die Natur), nicht visuelle Verbindungen zur Natur (Geräusche, Gerüche), dynamisches und diffuses Licht (wechselnde Licht- und Schattenverhältnisse). [3]
Bei EAPartner binden wir biophilie Elemente bereits in der Planung in unsere Objekte mit ein und leben diesen Gedanken in unserem Büro vor. So sind zum Beispiel die Trennwände aus regionalem Holz erstellt und bieten in der Optik und Haptik ein warmes, naturnahes Gefühl. Einige grössere Pflanzen zieren unser Büro und sorgen für frischen Sauerstoff und wirken stimulierend und beruhigend. Tatsächlich haben Pflanzen am Arbeitsplatz laut einer Studie der Universität Twente eine Leistungssteigerung um rund 10 % zur Folge.[4] Aus all diesen Gründen sind wir von EAPartner überzeugt: Es lohnt sich, den Ansatz des Biophilic Design in die Architekturplanung zu integrieren
[1] Clemens G. Arvay: Der Biophilia-Effekt. Heilung aus dem Wald, Ullstein Taschenbuch Verlag 2016.
[2] Zu den ersten, die diesen Ansatz definierten gehörte Stephen R. Kellert. Siehe weiter: Biophilic Design, John Wiley & Sons Inc 1993.
[3] Auf der Website Interface.com lässt sich eine Broschüre herunterladen: https://www.interface.com/EU/de-DE/campaign/biophilic-design/14-Patterns-of-Biophilic-Design-de_DE
[4] siehe: https://www.diepresse.com/5719129/architektur-mit-pflanzen-licht-und-luft-zuruck-zur-natur
Der Aufenthalt in der Natur beeinflusst auch unser Konzentrationsvermögen. Da ein Tag im Grünen uns so fasziniert, können wir uns optimal entspannen und erholen, so dass unser Konzentrationsvermögen erhöht wird. Auch unser Immunsystem wird beim Besuch des Waldes gestärkt. Die Pflanzen kommunizieren unter sich mit chemischen Duftstoffen, sogenannten Terpenen. Atmet der Mensch diese Duftstoffe ein, wird unsere Verteidigung aufgerüstet. Nach nur einem Tag im Wald steigt die Menge an Killerzellen, eine besondere Art weisser Blutkörperchen, im Körper um 40% an. [1]
Lassen sich diese positiven Effekte auch in der Architektur nutzbar machen? – Sicherlich! Unter dem Schlagwort Biophilic Design wird in der Architektur ein Gesamtkonzept des Wohlbefindens angestrebt.[2] Räume und deren Gestaltung sollen dahingehend optimiert werden, dass sie positiv zum Wohlbefinden des Nutzers beitragen. Es wird ein ganzheitliches Setting angestrebt, das Natur und Architektur einander wieder näher bringt. Die auf umweltfreundliche Bauvorhaben spezialisierte Beratungsfirma Terrapin Bright Green hat 14 Elemente biophiler Architektur definiert. Dazu gehören Materialien mit Bezug zum Ort (regionale, naturbelassene Materialien wie Holz und Stein), visuelle Verbindungen zur Natur (fensternahe Arbeitsbereiche mit Blick in die Natur), nicht visuelle Verbindungen zur Natur (Geräusche, Gerüche), dynamisches und diffuses Licht (wechselnde Licht- und Schattenverhältnisse). [3]
Bei EAPartner binden wir biophilie Elemente bereits in der Planung in unsere Objekte mit ein und leben diesen Gedanken in unserem Büro vor. So sind zum Beispiel die Trennwände aus regionalem Holz erstellt und bieten in der Optik und Haptik ein warmes, naturnahes Gefühl. Einige grössere Pflanzen zieren unser Büro und sorgen für frischen Sauerstoff und wirken stimulierend und beruhigend. Tatsächlich haben Pflanzen am Arbeitsplatz laut einer Studie der Universität Twente eine Leistungssteigerung um rund 10 % zur Folge.[4] Aus all diesen Gründen sind wir von EAPartner überzeugt: Es lohnt sich, den Ansatz des Biophilic Design in die Architekturplanung zu integrieren
[1] Clemens G. Arvay: Der Biophilia-Effekt. Heilung aus dem Wald, Ullstein Taschenbuch Verlag 2016.
[2] Zu den ersten, die diesen Ansatz definierten gehörte Stephen R. Kellert. Siehe weiter: Biophilic Design, John Wiley & Sons Inc 1993.
[3] Auf der Website Interface.com lässt sich eine Broschüre herunterladen: https://www.interface.com/EU/de-DE/campaign/biophilic-design/14-Patterns-of-Biophilic-Design-de_DE
[4] siehe: https://www.diepresse.com/5719129/architektur-mit-pflanzen-licht-und-luft-zuruck-zur-natur